AktuellesRückblickJugend forscht 2014

Jugend forscht 2014

Chemnitz und Erzgebirge brillieren bei "Jugend forscht"

Vier von sieben Sachsen-Tickets zum Bundeswettbewerb der Nachwuchswissenschaftler gingen in die Region

Artikel "Freie Presse" vom 30.03.2014 Marcel Seerig; BSZ für Technik II Chemnitz

Dresden. Der Landeswettbewerb "Jugend forscht" ist entschieden. Aus 25 Projekten der 31 Schüler, Studenten und Auszubildenden wählte eine Jury am Wochenende im Hygiene-Museum Dresden sieben Landessieger, die den Freistaat beim Bundeswettbewerb vertreten. Vier Ideen aus Südwestsachsen wurden zu den Besten ihrer Kategorie gekürt und dürfen zum Finale von "Jugend forscht", das vom 29. Mai bis 1. Juni im baden-württembergischen Künzelsau stattfindet.
Im Bereich Technik siegte der Chemnitzer Marcel Seerig. Vincent Stimper aus Chemnitz schlug die Konkurrenz im Bereich Physik, Winfried Lötzsch aus Elterlein überragte in Mathematik/Informatik, und die angehenden Pflegerinnen Isabell Naundorff aus Lauter und Sarah Colditz aus Raschau gewannen im Gebiet Arbeitswelt.
Neben den vier südwestsächsischen konnten drei weitere Projekte überzeugen: Eine Methode zur Wundheilung bei Plattwürmern, Studien zur Renaturierung schwermetallbelasteter Böden sowie ein selbst entwickelter Glutenkleber.
Unter allen Siegern wie Teilnehmern waren Isabell Naundorff und Sarah Colditz die einzigen Auszubildenden. "Solange ich denken kann, kam das nur einmal vor", sagte Landeswettbewerbsleiter Jens Reichel. Als möglichen Grund vermutet er, dass "viele glauben, ,Jugend forscht‘ ist ein elitärer, theoretischer Wettbewerb". Dabei bestehe großes Interesse an praktischen Projekten.
Für die beiden Erzgebirgerinnen hat sich "Jugend forscht" gelohnt: Sie meldeten jüngst ein Patent auf ihre Erfindung an und haben bereits einen Interessenten, der sie umsetzen möchte. Auch Marcel Seerig hat Verbindungen geknüpft: "Ich wurde am Präsentationsstand angesprochen. Nun gibt es Pläne zur Verwirklichung meiner Idee."

Schadstoffe per GPS messen

Marcel Seerig (17) aus Chemnitz heimste den Landessieg in der Kategorie Technik ein. Der Gymnasiast am Beruflichen Schulzentrum Technik II entwickelte eine Hardware für Fahrzeuge, die Schadstoffe wie etwa Radioaktivität misst und die Werte per GPS-Position über das Handynetz in einer Datenbank speichert. Auf einer Website kann man sie danach grafisch auswerten. Die Erfindung ist nicht neu. Der Unterschied: Marcels Konsole kostet keine 100 Euro - während sich das Original im hohen fünfstelligen Bereich bewegt. (emst)  Quelle:www.freiepresse.de   erschienen am 30.03.2014 (Von Eva Marie Stegmann)

 

 

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