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Studienaufenthalt

Erstmals ungarische Kollegen zu Gast

Es sollte länger dauern, als ursprünglich angenommen. Seit dem Jahre 2012 liefen die Bestrebungen von Lehrern und Schülern der Mikszáth Kálmán Schule in Balassagyarmat (www.mkkevig.hu) und ihren Partnern an unserer Handwerkerschule einen Studienaufenthalt in Sachsen zu organisieren.
Jetzt war es soweit und der sehr positive Verlauf des Aufenthaltes lässt die Anstrengungen im Vorfeld schnell vergessen.

Ungarische Kollegen zu Gast

Das für die erste Dezemberwoche konzipierte  Programm konzentrierte sich auf das Kennenlernen der Handwerkerschule, das Erleben der theoretischen und praktischen Ausbildung in unserer Schule, in der Handwerkskammer und in den Ausbildungsstätten des Internationalen Bundes in Chemnitz. Gespräche mit den deutschen Kollegen, Schülern und Auszubildenden wurden geführt, um Einblicke in den Alltag bei uns zu gewinnen und so manchen Unterschied zum Bildungssystem in Ungarn besser nachvollziehen zu können. Natürlich wurde den Gästen im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten Chemnitz vorgestellt. Einem ersten Stadt- rundgang folgte ein ausgiebiger Bummel über den Weihnachtsmarkt und der Besuch der
Ausstellungen im Archäologischen Museum. Unser Weg führte uns ins Kulturkaufhaus tietz und in die Gewölbegänge unter dem Kassberg. Für einen Tag des Aufenthaltes planten wir eine Exkursion nach Annaberg-Buchholz, verbunden mit der Einfahrt in den Markus-Röhling-Stollen und  einem Abstecher zur Annenkirche. Den berühmten Frohnauer Hammer und das dortige Museum  haben wir ebenfalls nicht ausgelassen.
Bei all diesen Aktivitäten blieb noch Zeit für ein gemeinsames Essen in der Schule, zwei von
Gudrun Otto und Annett Matterne vorbereiteten leckeren Abendessen im Quartier der Gäste sowie ein Abschiedsessen in der Betyár-Csárda.
Wenn behauptet wird, die letzte Woche sei vergangen wie im Flug, so trifft dies aus Sicht der
Gäste wie der Gastgeber auf unsere gemeinsam verbrachte Woche voll und ganz zu.

Mein Dank gilt Ilona Seres, Eszter Tácsik, Miklós Zérczi und Zsolt Varga für ihren Besuch und ihren Beitrag zum harmonischen Miteinander, den Kolleginnen Gudrun Otto, Annett Matterne, Kerstin Grünert, Heike Welker, Ute Hase und dem Kollegen Jörg Taschik, die mit ihrem tollen Einsatz maßgeblich zum Gelingen beitrugen. Mir zur Seite standen ebenso Katrin Fiedler, Wolfgang Ullmann, Jörg Besser, Frau Clemens aus dem Schulsekretariat und die Hausmeister. Vielen Dank den Kolleginnen und Kollegen, die die Gäste aus Balassagyarmat in planmäßige Unterrichtsstunden mitnahmen bzw. dies angeboten hatten.

Das Jahr 2018 wird mit Sicherheit neue Ansätze für die Zusammenarbeit zum Nutzen der beteiligten Lehrer, aber auch von Schülern bringen. Versuchen wir die bestehenden Kontakte mit realistischen Zielstellungen im kommenden Jahr zu vertiefen.

 

 

 

 

 

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