SchulartenBerufsschule

Berufsschule

Die Berufsschule ist eine Schulform im Bereich der beruflichen Schulzentren. Sie ist eine der beiden Säulen der dualen Ausbildung. Auszubildende werden an zwei Lernorten ausgebildet – Berufsschule und Betrieb. Sie vermittelt den Auszubildenden während ihrer Berufsausbildung die durch den Rahmenlehrplan bestimmten Inhalte. In der Berufsschule werden fächerübergreifende und fachtheoretische Inhalte vermittelt, während im Betrieb die praktische Ausbildung stattfindet.
Die erreichten Leistungen werden mit einem Berufsschulzeugnis bestätigt.
Der erfolgreiche Abschluss der Berufsschule ermöglicht weiterführende Schulbesuche.


Fachbereiche:

  • Farbtechnik und Raumgestaltung einschließlich Bauzeichner
  • Körperpflege
  • Holztechnik
  • Metalltechnik

Kosten:
Für den Besuch der Berufsschule muss kein Schulgeld gezahlt werden. Lehrbücher werden als Leihexemplare zur Verfügung gestellt. Die Auszubildenden erhalten von ihrem Ausbildungsbetrieb eine Ausbildungsvergütung.


Voraussetzungen:
Voraussetzung für die Aufnahme in die Berufsschule sind in der Regel die Erfüllung der neunjährigen allgemeinen Schulpflicht und der Abschluss eines Lehrvertrages mit dem Ausbildungsbetrieb.


Ablauf:

Die Unterrichtszeiten sind zu mehrwöchigen Blöcken zusammengefasst.
Es ergeben sich damit ca. 12 Wochen Unterricht im Schuljahr. Für Auszubildende besteht in der Berufsschule Anwesenheitspflicht.
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Ausnahmen sind die Berufe Bauten- und Objektbeschichter und Teilezurichter mit 2 Jahren und die Berufe der Metalltechnik mit 3,5 Jahren.


Abschluss:
Die Berufsschule und damit die gesamte Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung vor einer zuständigen Stelle - Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer - ab.